# VMware vSphere: Vertiefte Fehleranalyse und Leistungsoptimierung

- Link: https://schulungen.org/courses/vsphere-troubleshooting-performance-deep-dive/
- Published: 2026-10-09T21:13:54+02:00
- Author: Daniel

dch iT Academy · VSP-301 · Empfohlener Umfang: 3 Tage · Durchführung auf Anfrage Hohe Prozessorauslastung, langsame Anwendungen oder ein getrennter Host sind zunächst Symptome. Die Schulung vermittelt eine methodische Diagnose über Gastbetriebssystem, virtuelle Maschine, Hypervisor, Netzwerk, Speicher und Verwaltungsebene. Statt pauschaler Neustarts erarbeiten die Teilnehmenden Hypothesen und prüfen gezielte Maßnahmen anhand von Belegen. Zielgruppe und Voraussetzungen Erfahrene vSphere-Administratoren, technische Unterstützungsteams und IT-Berater. Vorausgesetzt werden Kenntnisse im VM- und Clusterbetrieb, HA/DRS, Netzwerken und Speichertechnik sowie Grundlagen der ESXi-Befehlszeile. Lernziele Fehlerbilder mit Zeitachse, Abhängigkeiten und Bedingungen für ihre Wiederholung dokumentieren. Prozessorwartezeiten, gemeinsam wartende virtuelle Prozessoren sowie Speicher- und Ein-/Ausgabemesswerte im richtigen Kontext bewerten. vCenter-Aufgaben und Ereignisse mit Host- und VM-Protokollen verbinden. Verwaltungs-, Netzwerk- und Speicherfehler voneinander abgrenzen. Maßnahmen, Rückfallmöglichkeiten und Funktionskontrollen nachvollziehbar planen. Tag 1: Methodik, Prozessor und Arbeitsspeicher Ersteingrenzung, Ausgangsmessung und Messfenster; esxtop und vCenter-Messgrößen; Prozessorzuteilung, NUMA, VM-Dimensionierung, Begrenzungen und Reservierungen. Die Bedeutung der Anzeigen CPU Ready, Co-Stop, Ballooning und Swapping wird erläutert. Schwellenwerte werden nicht ohne Bezug zu Aggregation, Prozessoranzahl und Lastprofil als allgemeine Diagnose verwendet. Tag 2: Speicher und Netzwerk Gast-, Kernel- und Gerätelatenz, Warteschlangen und Speicherpfade; unterschiedliche Fehlerklassen APD und PDL. VMkernel-Netze, VLANs, MTU, Uplinks, Paketverlust, DNS, Zeitabgleich und vMotion-Störungen werden in ihrem Zusammenspiel untersucht. Risikobehaftete Maßnahmen bleiben auf freigegebene Laborsysteme beschränkt. Tag 3: Verwaltung und Wiederherstellung vCenter-Dienste, Kapazitätsengpässe und Zertifikatsabhängigkeiten; Host-Verbindungsprobleme; HA/DRS-Verhalten; Diagnosepakete und Eskalation. Vorläufige Umgehungslösungen werden von dauerhaften Korrekturen unterschieden. Dienstneustarts gelten nicht als universelle Reparatur. Geplante Praxisfälle Eine bewusst begrenzte Testmaschine von einer überlasteten Plattform unterscheiden. Ein Speicherlatenzbild anhand zeitgleicher Messungen einordnen. Eine fehlerhafte VMkernel- oder Namensdienstkonfiguration eingrenzen. Host- und vCenter-Ereignisse in einer gemeinsamen Zeitachse darstellen. Ein Diagnosepaket ohne unnötige Zugangsdaten zusammenstellen. Einen unbekannten Fehlerfall mit Hypothesenprotokoll bearbeiten. Ergebnisse und Lernkontrolle Messprotokolle, Diagnosematrix und ein Ablaufhandbuch mit Rückfall- und Prüfkriterien. In der Abschlussübung muss eine Ursache durch Daten belegt und mindestens eine alternative Erklärung verworfen werden. Das Verschwinden einer Warnung allein ist kein Ursachenbeweis. Labor, Trainer und Organisation Getrennte vSphere-Testumgebung, definierte Rechte, synthetische Last und freigegebene Protokolle. Eine virtuelle Schulungsumgebung ersetzt keine Hardware-Leistungsmessung. Fachliche Leitung: Daniel Chroszcz. Seine Teilnahme am Train-the-Trainer zu VMware vSphere: Troubleshooting [V8] mit 40 Stunden ist dokumentiert; diese eigene Schulung wird nicht als identischer Herstellerkurs ausgegeben. Fachliche Quellen Quellenstand: 09.10.2026. Broadcom: Prozessorauslastung und VM-Leistung; VMware: vSphere in VCF 9.0; Broadcom: PowerCLI für Plattformabfragen. Konkrete Befehle und Laborfälle werden vor Durchführung geprüft. Unterricht auf Deutsch. Preis, Termin und Laborumfang nach Vereinbarung. dch iT GmbH, Lothringer Straße 30D, 28211 Bremen; 0421 54 85 76 55; info@dch-it.de. Durchführung auf Anfrage.
